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„Denglisch": Gewinn oder Zumutung? |
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Dienstag, den 25. Oktober 2011 um 07:12 Uhr |
Verein Deutsche Sprache e.V. zu Gast im wortreich
Bei einer Besichtigung des wortreichs referierte der Verein Deutsche Sprache e.V. über das Sprachphänomen „Denglisch".
BAD HERSFELD. - „Die Gewalt einer Sprache ist nicht, dass sie das Fremde abweist, sondern dass sie es verschlingt". Dieses Zitat Goethes beschreibt ziemlich genau die Arbeit des 1997 gegründeten Vereins für Deutsche Sprache e.V..
Wie der Name schon andeutet, liegt der Arbeitsschwerpunkt des Vereins in der Pflege der Deutschen Sprache, genauer gesagt beschäftigt er sich mit dem „Denglisch", jenem Sprachphänomen, das den vermehrten Einsatz Englischer Begriffe im Deutschen beschreibt.
„Wir versuchen dem entgegenzuwirken, dass der Deutsche die englische Sprache wie einen Steinbruch benutzt", erklärte der 1. Vorsitzende, Adolf Wallbott.
Der häufige Gebrauch von Anglizismen führe laut Wallbott nämlich dazu, dass aus Englisch und Deutsch eine regelrechte „Wildwuchssprache" entstehe, die zum Teil eine enorme Zumutung sei.
„Es geht uns nicht darum, den Gebrauch der Englischer Wörter zu vermeiden", betont Vorstandsmitglied Ernst Lorch. Vielmehr will der Verein versuchen, englische Wörter sinnvoll in das Deutsche zu integrieren, um den Wortschatz zu bereichern und zu ergänzen. So gelten zum Beispiel „fair" und „Sport" bereits als Begriffe, die das Deutsche fest in sich einverleibt haben.
Wer sich so intensiv der Sprache widmet, der kommt natürlich an einem Besuch im wortreich nicht vorbei: Am vergangenen Samstag, 22. Oktober, hieß Kurdirektor Christian Mayer die Vorstandsmitglieder in der Lullusstadt willkommen und führte ihnen exklusiv die aufregende Mitmachausstellung vor.
Und die Gäste staunten nicht schlecht über das, was das wortreich zu bieten hat. „Ich bin enorm begeistert von dieser schönen Ausstellung", sagte etwa Vorstandsmitglied Karin Fassl.
Als der 1. Vorsitzende Erklärungstafeln der Exponate erblickte, die sowohl in Deutsch als auch in Englisch verfasst sind, rief er vor Begeisterung: „Genau so stellen wir uns vor, die richtige Behandlung beider Sprachen vor!"
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„wortreiche“ Buchvorstellung |
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Montag, den 24. Oktober 2011 um 15:14 Uhr |
Autor Klaus-Peter Wolf in Hersfeld
BAD HERSFELD. - Klaus-Peter Wolf ist ein international renommierter Schriftsteller, seine Bücher wurden in 24 Sprachen übersetzt und mehr als acht Millionen mal in der ganzen Welt verkauft.
Er schrieb zahlreiche Folgen „Tatort" und „Polizeiruf 110" für die ARD. Am Mittwoch, den 23. November, um 19 Uhr stellt Klaus-Peter Wolf im Veranstaltungsraum des „wortreichs" seinen neuen Roman „Ostfriesenfalle" vor. Dieser ist bereits der fünfte Roman, der von den Fälle der ostfriesischen Kommissarin Ann Kathrin Klaasen handelt.
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"Attraktion von überregionaler Bedeutung" |
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Mittwoch, den 28. September 2011 um 15:22 Uhr |
Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling (FDP) über die Bedeutung des "wortreich"
Welche Bedeutung hat das wortreich für Bad Hersfeld?
Eine sehr große. Das wortreich ist die wichtigste städtische Investition der letzten Jahre im touristischen Bereich. Durch die Neugestaltung des Schilde-Areals herrscht eine Aufbruchstimmung in der Stadt, die durch die Eröffnung der Wissens- und Erlebniswelt noch verstärkt wird.
Versprechen Sie sich durch die Eröffnung positive Effekte für die Stadt?
Auf jeden Fall! Das wortreich soll überregional auf Bad Hersfeld aufmerksam machen und noch mehr Besucher in die Stadt ziehen. Neben den Bad Hersfelder Festspielen, die bereits seit über 60 Jahren ein Publikumsmagnet sind, erhält die Stadt eine weitere Attraktion von überregionaler Bedeutung. Wir Hersfelder dürfen stolz darauf sein, dass die bundesweit erste Mitmach-Ausstellung mit geisteswissenschaftlichem Schwerpunkt hier bei uns entstanden ist.
Hätten Sie sich als Kind eine solche Mitmach-Ausstellung gewünscht?
Nicht nur als Kind hätte ich mir eine Einrichtung wie das wortreich gewünscht. Auch jetzt als Erwachsener bin ich davon mehr als begeistert. Der Besuch lohnt sich für die ganze Familie. Groß und Klein werden dort spannende und lehrreiche Stunden verbringen können. Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern von Nah und Fern viel Spaß dabei.
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Historie der Wissenswelten |
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Mittwoch, den 28. September 2011 um 15:13 Uhr |
Die Wurzeln der interaktiven Mitmach-Ausstellungen reichen bis ins 19. Jahrhundert
Science Center spielen weltweit eine große Rolle in der außerschulischen Bildung und Freizeitgestaltung. Im Jahr 1999 verzeichneten die Science Center 185 Millionen Besuche. Die Zahl ist kontinuierlich steigend. Wo aber liegen die Wurzeln von Science Centern?
Anfang des 19. Jahrhunderts: Klassische Sammlungsmuseen
Private Sammlungen und Kabinette wurden öffentlich zugänglich gemacht, um auch Laien die zunehmenden Erkenntnisse der Wissenschaft zu vermitteln. Populärwissenschaftliche Vorträge und Zeitschriften erfreuten sich großer Beliebtheit.
1888: Urania
Wilhelm Meyer gründete 1888 die Urania in Berlin und berief sich dabei auch auf die Vorstellungen Alexander von Humboldts über einen freien Zugang zu wissenschaftlicher Bildung für alle Bürger. Von manchen wird die Urania als erstes Science Center weltweit bezeichnet. Im Vordergrund standen hier spektakuläre Vorführungen und Experimente, die die Prozesshaftigkeit naturwissenschaftlicher Phänomene verdeutlichen sollten.
Anfang des 20. Jahrhunderts: Deutsches Museum
1903 öffnete das Deutsche Museum in München seine Türen. Knopfdruck-Exponate wurden hier nach pädagogischen Kriterien entwickelt und aufeinander abgestimmt. Schulklassen erhielten eine pädagogische Betreuung in Form von Vorführungen.
1967: Erfahrungsfelder zur Entfaltung der Sinne
Hugo Kükelhaus zeigte sein „Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne" im Deutschen Pavillon auf der Weltausstellung in Montreal. Hugo Kükelhaus wollte mittels erlebnispädagogischer Ausstellungen bei den Menschen eine Reaktivierung der eigenen Sinne in Gang setzen.
1969: Exploratorium
Frank Oppenheimer gründete in San Francisco das Exploratorium. Es wird heute häufig als das Vorbild aller Science Center bezeichnet. Im Exploratorium wurde die Interaktivität zum didaktischen Prinzip erhoben. Frank Oppenheimer sah darin eine Möglichkeit, die Besucher zu handelnden und mündigen Bürgern machen zu können.
1984 bis heute: Science Center in Europa
Von San Francisco aus erfasste die Welle erfolgreicher Science Center zunächst Nord-amerika, später Europa. Die Wanderausstellung Phänomena in Zürich zeigte 400 inter-aktive Exponate und zählte über 1,2 Millionen Besucher. In vielen Ländern Europas erfolgten daraufhin Neugründungen von Science Centern, unter anderem das Techno-rama in Winterthur, das Heureka in Helsinki, das Exploratory in Bristol, das New Met-ropolis in Amsterdam und andere. In Deutschland tat man sich mit ähnlichen Projek-ten eher schwer. In Berlin (das Spectrum als Teil des Deutschen Technikmuseums) und in Flensburg (Phänomenta) entstanden in den Jahren 1983 und 1990 erste Science Center. Seit einigen Jahren entstehen in immer mehr deutschen Städten neue Science Center, von denen das Universum® Bremen als erstes im Jahr 2000 seine Türen öffnete. Im Juli 2007 wurde dieses um einen Außenbereich namens EntdeckerPark erweitert. Im Oktober 2007 kam zusätzlich das Sonderausstellungsgebäude SchauBox hinzu.
Quelle: Universum® Bremen
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Mittwoch, den 28. September 2011 um 11:29 Uhr |
Wer verbirgt sich hinter den beiden berühmten Söhnen Bad Hersfelds
Der Erfinder des Computers
Was verbindet den Technikpionier Konrad Zuse (1910 – 1995) mit Bad Hersfeld? Hier produzierte die Zuse KG ab 1957 Computer. Die ersten mechanischen Rechner baute Zuse im Berliner Wohnzimmer seiner Eltern, aus Blechen und Überresten aus dem Altwarenhandel. Er nannte seinen Rechner ein „mechanisches Gehirn“. Zuse gilt als deutscher Erfinder des Computers, war ein Visionär, Tüftler und gab nicht auf. In seinen späten Jahren war Zuse auch für seine Kreativität im Bereich der Malerei bekannt. Begeisterung für Technik, Kreativität und Knobelei – im wortreich kommen kleine und große Technikpioniere auf ihre Kosten!
Der Vater der deutschen Rechtschreibung
Was führte den Sprachenthusiasten Konrad Duden (1829 – 1911) nach Bad Hersfeld? Er erhielt einen Ruf an das Königliche Gymnasium und leitete dieses von 1876 bis 1905 als Direktor. Duden setzte sich Zeit seines Lebens für eine einfache und vor allem einheitliche deutsche Rechtschreibung ein. Er legte mit seinen Veröffentlichungen den Grundstein für den nach ihm benannten „Duden“. Liebe zur Sprachkunst und Talent im Umgang mit den Feinheiten der Sprache – Sprachenthusiasten sind im wortreich richtig!
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wortreich als Veranstaltungsort |
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Mittwoch, den 28. September 2011 um 11:26 Uhr |
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Erlebbar ist im wortreich nicht nur die Ausstellung. Auch für besondere Veranstaltungen aller Art stehen die Räumlichkeiten im wortreich zur Verfügung. Das KONRADs, das hauseigene Bistro, bietet den richtigen Rahmen für Firmenfeiern und private Anlässe.
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Lernen im Fernsehstudio – Unterricht auf der Bühne |
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Mittwoch, den 28. September 2011 um 11:23 Uhr |
Mit Buchstaben jonglieren und mit Wortbausteinen basteln: Das wortreich als außerschulischer Lernort
Auf eigene Faust oder in Kleingruppen können Kinder ab 1. Oktober das wortreich und seine abwechslungsreichen Themen erobern. Der Weg führt sie durch eine Ausstellung über Sprache und Kommunikation mit vielen Mitmachstationen vom Wörter-versenken-Spiel bis zum Tiergeräuschememory. Anfassen, Ausprobieren und Experimentieren ist ausdrücklich erwünscht. Vom Mitmach-Exponat bis zur Medien(spiel)station ist für jedes Alter etwas dabei.
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Stars freuen sich auf Bad Hersfeld |
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Montag, den 26. September 2011 um 09:13 Uhr |
Viktoria und Heiner Lauterbach sowie Katja Flint sind aufs „wortreich" gespannt
BAD HERSFELD. - Die Eröffnung des „wortreich" rückt immer näher. Mit Spannung erwarten die Hersfelder dabei schon die Prominenten, die eigens für diese Veranstaltung am Samstag, den 1. 0ktober in die Lullusstadt kommen werden. Katja Flint, sowie das Ehepaar Lauterbach werden dabei um 13 Uhr auf dem Roten Teppich vor dem Eingang der Wissens und Erlebniswelt zu sehen sein. (KLARTEXT berichtete) Doch nicht nur die Zuschauer sind auf das Ereignis gespannt,...
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