„Von wegen altes Eisen“ Druckbutton anzeigen? E-Mail

» Übergabe „Jausenstation“ (v.l.n.r.): Markus Battenberg, Projektleiter Perspektive50plus, Bürgermeister Horst Groß, Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz, Alexandra Nieding und Klaus Stöcker von der Kreishandwerkerschaft sowie die Teilnehmer des Projekts 50plus. Foto: privat50plus Projektteilnehmer zimmern Wanderstation

» BEBRA. - „Sage nur einer, dass über 50-Jährige zum alten Eisen gehören. Im Gegenteil. Heutzutage sind Menschen mit der Altersangabe 50plus diejenigen, die immer fester ins Visier genommen werden: Von Unternehmen, von Institutionen, von Vereinen, Verbänden und Organisationen und nicht zuletzt von der Werbung.“ So begrüßte Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz die Teilnehmer des Projekts „Perspektive 50plus – Beschäftigungspakte im Landkreis Hersfeld-Rotenburg“ am See in Bebra-Breitenbach, um eine Wanderstation in Betrieb zu nehmen, die von den Projektteilnehmern angefertigt wurde. „Jausenstation“ nannte Bürgermeister Horst Groß das Werk, das künftig für rastsuchende Wanderer gegenüber dem Kanu-Anlegeplatz einen Ort zum Verweilen bietet, nebst Fußball-Torwand für Spiel und Spaß.

„50plus ist Markenzeichen für Leute, die was können und die was schaffen; auch dann, wenn sie schon länger arbeitslos waren“, sagte Künholz. Sie dankte insbesondere für die Unterstützung durch die Kreishandwerkerschaft. Auf der Lehrbaustelle der Kreishandwerkerschaft bekamen die Maßnahmeteilnehmer 50plus umfangreiche Einblicke in die Berufsfelder Schreiner, Zimmerer und Maler. Die „Tätigkeiten mit einem Werkstoff“ und ein „zielorientiertes Arbeiten im Team“ wurden im Rahmen der Maßnahme erfahrbar gemacht. Die Wanderstation zeigt exemplarisch die Leistungsfähigkeit der „50plus-Mitarbeiter“, von denen insgesamt 60 Personen in den zurückliegenden Wochen in dem Projekt aktiv waren.

„Herzlichen Dank Ihnen allen. Ihnen, die Sie mitgemacht haben und all denen, die es mit ermöglichten. Die ‘Jausenstation’ und die Torwand werden auf lange Zeit viele Menschen zur Geselligkeit und zum Verweilen einladen“ betonte Bürgermeister Groß. Wie Künholz gab auch Groß seiner Hoffnung Ausdruck, dass es vielleicht gelinge, dem einen oder der anderen auf diese Weise wieder einen Einstieg in den beruflichen Alltag zu ermöglichen.

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