„Familien müssen unterstützt werden!“ Druckbutton anzeigen? E-Mail

» Ist in Bad Hersfeld angekommen: Gunter Müller vor der Kirche seiner neuen Heimat – die Hohe Luft. Foto: joBürgermeisterkandidat Gunter Müller setzt neue Akzente

Gunter Müller (SPD) eröffnet seinen Wahlkampf und setzt gleich von Beginn an Schwerpunkte im Familienwesen.

» BAD HERSFELD. - Im Rennen um Bad Hersfelds Bürgermeisteramt hat sich nun auch der SPD-Kandidat Gunter Müller mit einem seiner Schwerpunkt-Themen zu Wort gemeldet. Den Auftakt zu seinem Wahlkampf hatte der Rechtsanwalt zwar erst für den kommenden Parteitag der Stadt-SPD vorgesehen, doch nach Müller sei es wichtig, bereits jetzt politische Prioritäten zu setzen, bevor seine Konkurrenten sich dieser Themen annehmen würden. Das in der Vergangenheit schon mehrfach diskutierte „Stadtmarketing“ nahm sich dabei Müller jedoch nicht, wie einer seiner Mitkonkurrenten, zum wiederholten Male vor, sondern setzte einen neuen Akzent! „Es muss uns gemeinsam gelingen, junge Familien noch intensiver an Bad Hersfeld zu binden beziehungsweise zu einem Umzug nach Bad Hersfeld zu bewegen.“, so Müller. Damit müsse man dem demographischen Wandel entgegentreten, um so eine weitere Abwanderung zu verhindern.

Müller legte dabei sein Hauptaugenmerk allerdings nicht nur auf die wirtschaftlichen Anreize, sondern eher auf die sozialen Aspekte. „Bad Hersfeld muss familienfreundlicher werden. Und das kann es auch!“, so der SPD-Kandidat. Dazu sei es essentiell, die Angebote zur Kinderbetreuung zu erhöhen und zudem die Schulsozialarbeit früher beginnen zu lassen.

» Jung und Alt gemeinsam. Bürgermeisterkandidat Gunter Müller besucht die Dippelmühle.Müller hatte sich bereits im Vorfeld über dieses Thema informiert und zahlreiche soziale Einrichtungen in Bad Hersfeld besucht. „Bei diesen Besuchen habe ich gesehen, dass schon einiges erreicht wurde. Doch die Bemühungen müssen intensiviert werden, um dem demographischen Wandel entgegenzuwirken!“, so Müller. Der SPD-Kandidat beschränkte sich jedoch nicht nur darauf, auf dieses Problem hinzuweisen, sondern präsentierte gleich vier Lösungsansätze, die hinsichtlich einer erfolgreichen Familienpolitik von Nöten seien. „Das bereits gegründete lokale Bündnis für Familien muss unter Moderation des Bürgermeisters mit neuem Leben gefüllt werden“, betonte Müller. Zudem sei es wichtig, auch an die Alleinerziehenden zu denken. Es müsse zukünftig gelingen, diese bei der Erziehung ihrer Kinder tatkräftig zu unterstützen. Um dies gewährleisten zu können setzt Müller auf die Unterstützung der Bundesregierung. „Die Stadt Bad Hersfeld sollte sich an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales richten, um bei der Errichtung eines Netzwerkes für Alleinerziehende unterstützt zu werden.“, sagte der zweifache Vater. Das Bundesministerium hätte ein Förderungsprogramm aufgelegt, um Alleinstehende zu subventionieren. Diese Möglichkeit dürfe sich die Stadt nicht entgehen lassen, so Müller. Doch nicht nur die familiäre Erziehung sieht Müller im Vordergrund seiner sozialpolitischen Betrachtungen. Auch die Förderung Jungendlicher durch Bildungspartnerschaften und die Etablierung ehrenamtlicher Tätigkeiten im Familienbereich seien eine wichtige Aufgabe, der sich Bad Hersfelds zukünftiger Bürgermeister annehmen müsse, so Müller. (jo)

AddThis Social Bookmark Button
 

Ihren Kommentar hinzufügen

Keine anonymen Veröffentlichungen! Zuschriften bitte nur mit Klarnamen. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht!

Ihr Name:
Ihre E-Mail:
Betreff:
Kommentar:
Powered by Zaragozaonline.com. Valid XHTML and CSS.
Realisierung: PT-Design