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Kompetenz: Im Haus der Firma System Alliance sorgt ’’active logistics’’ dafür, dass es bei 1.300 Spediteuren ’’rund’’ läuft. Foto: Apel

Damit der Mittelstand den Konzernen Paroli bieten kann

Mit seinem neuen Rechenzentrum wird „active-logistics“ allen Kundenwünschen gerecht.

» NIEDERAULA. - Wussten Sie schon, dass in Niederaula ein Rechner steht, an den über 1.300 Spediteure in ganz Europa angeschlossen sind? Er ist das Herz der Niederaulaer Niederlassung der Herdecker Firma „active logistics“ und diese wiederum ist europaweit einer der größten Komplett-Anbieter von Speditions- und Logistik-Software sowie von Rechenzentrums-Diensten.

Egal ob mittelständische Unternehmen, Konzerne oder Kooperationen Lösungen für die Bereiche Land, Lager, Luft, See suchen: „active logistics“ bietet praxiserprobte Software sowie effiziente Lösungen an. Die Systeme decken die gesamte Wertschöpfungskette ab - von der Auftragsannahme über die Lager-, Hallen- und Transportorganisation bis hin zu Zollabwicklungen, Clearing und Fakturierung und bieten intelligente Schnittstellen zu Buchhaltung, Personalwesen und Controlling.

Leistung nach Wunsch

Natürlich bietet „active logistics“ seine Software, die zu einem großen Teil in Niederaula geschrieben wird, zum Kauf an, wie Niederlassungsleiter Uwe Möller (46) erläutert. Allerdings: Wer sich größere Anfangsinvestitionen „schenken“ will, kann sich die Software auch einfach mieten - in dem Umfang, wie sie in Anspruch genommen wird.

Neben einem qualifizierten Beratungsangebot hat Niederaula noch mehr aufzuweisen. Niederaula ist die „Clearingstelle“, die dafür sorgt, dass die Leistungen der Spediteure untereinander richtig berechnet werden. Deshalb sorgen die Mitarbeiter im Rechenzentrum auch dafür, dass sich Systeme verstehen, die auf Anhieb nicht zusammenarbeiten

Schon in naher Zukunft will „active logistics“ zwei neue Software-Pakete entwickeln. Dies hängt allerdings auch von der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung ab.

Uwe Möller ist stolz darauf, dass sein Rechenzentrum mit rund 60 Mitarbeitern (fast alle sind Informatiker) „rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr“ erreichbar ist. Die meisten kommen aus der Region und der heute in Asbach wohnende ehemalige Klosterschüler sagt über sie: „Ihr Knowhow ist das Wichtigste für uns. Ohne sie könnten wir den uns angeschlossenen Betrieben nicht den Service bieten, der unser Unternehmen auszeichnet.“ Im Gesamtunternehmen sind übrigens 250 Mitarbeiter beschäftigt. Für Uwe Möller war der Weg zum Informatiker schon früh vorgezeichnet. Er sagt: „Wer Interesse an technischen Dingen hat und logisch denken kann, der sollte sich bei uns bewerben. Wir sind immer auf der Suche nach talentiertem Nachwuchs und bieten deshalb auch immer Ausbildungsplätze an.“ Auch für das vor einem Jahr auf eigenem Grund und Boden neu gebaute Rechenzentrum. Es ist der offensichtliche Beweis dafür, dass das Hochtechnologieunternehmen, das 2002 von der Mutter System-Alliance abgespalten worden ist, auf Niederaula baut. Jetzt und in Zukunft. (apl)

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Kommentare (1)
1 Mittwoch, den 14. Juli 2010 um 12:17 Uhr
Guter Artikel,

man weiß gar nicht, was man für große Unternehmen als "Nachbarn" hat!

Das festigt unseren Ruf als "Logistikstandort" einmal mehr :)

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