Träume verwirklichen – Zukunft bauen Druckbutton anzeigen? E-Mail

van Horrick (Stadtbauamt, stehend) stellt die Ansprechpartner vor (sitzend v. l.): Ulrike Krauß, Architekten des Büros Sauerbier, Wagner, Giesler und Pardemann, Hartmut Kind sowie Bürgermeister Thomas Fehling   Dorfentwicklung Asbach, Beiershausen, Kohlhausen

Wie erhalten und schaffen wir Lebensqualität in unseren Dörfern? Fachleute informierten in Beiershausen über Vorschläge und Fördermöglichkeiten.

BEIERSHAUSEN. - Rund 80 Bürger informierten sich am Dienstag, dem 31. Januar, im Dorfgemeinschaftshaus Beiershausen über die Möglichkeiten der Dorferneuerung. „Unsere Stadt ist eine Mitmachstadt", sagte Bürgermeister Thomas Fehling und appellierte an die Bewohner von Asbach, Beiershausen und Kohlhausen, sich aktiv an dem Programm zu beteiligen.

 Diskussionsrunde am Ende der Informationsveranstaltung zur ortsübergreifenden Dorferneuerung in Asbach, Beiershausen und Kohlhausen.„Gemeinsam in die Zukunft!" nennt Hartmut Kind das Ziel der Dorferneuerung. Seinem Büro SP Plus obliegt das Moderationsverfahren. Anhand zahlreicher Fotos aus anderen Gemeinden zeigte er Beispiele für gemeinschaftliche Ortsentwicklung. Das könne die Umnutzung leerstehender Gebäude, der Ausbau von Nahversorgung und Nachbarschaftshilfe oder die Schaffung gemeinsamer Bewegungsräume sein. „Dorferneuerung lebt von privaten Maßnahmen", unterstrich Kind.

„Wir brauchen die Mit-Verantwortung und Mitarbeit der Bürger." Noch vor den Sommerferien soll das integrierte, ortsübergreifende Konzept für die drei Ortsteile stehen. Der erste Workshop dazu findet am Samstag, den 18. Februar, von 10 bis 15 Uhr in Asbach statt. Der genaue Treffpunkt wird noch bekanntgegeben. Zu diesem Termin sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Angesichts des demografischen Wandels sei die bedarfsgerechte Innenentwicklung der Dörfer, das attraktive Wohnumfeld mit Freizeitangeboten und guter Infrastruktur besonders wichtig, erklärte Ulrike Krauß, Sachgebiet Dorf- und Regionalentwicklung. Sie stellte die Fördermöglichkeiten für gemeinnützige sowie private Maßnahmen vor. „Nehmen Sie die kostenlose Beratung in Anspruch. Und kaufen Sie Baumaterial erst, wenn Ihnen der Bewilligungsbescheid vorliegt", betonte die Fachfrau. Am Montag, 13. Februar, um 9 Uhr beginnt die erste Privatberatung. Termine und nähere Auskünfte gibt es beim Bauamt der Stadt Bad Hersfeld: 06621 / 201300. (du)

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