Rainer Nemnich erhält Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
Für sein Engagement in der Kreisverkehrswacht erhielt Geschäftsführer Rainer Nemnich die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
ROTENBURG. - "Frage nicht was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst", mit diesem Zitat von John F. Kennedy beschreibt Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke Rainer Nemnichs ehrenamtliche Bemühungen . Nemnich sei als Geschäftsführer der Kreisverkehrswacht seit 1976 tätig und habe nicht nur im Kreis Hersfeld-Rotenburg viel bewegt. Für diese Erfolge verlieh er ihm, im Namen des Bundespräsidenten, die Verdienstmedaille des Verdienstordens.
Nemnichs Leben war schon früh von der Verkehrssicherheit geprägt. Bereits sein Vater war Mitglied der Kreisverkehrswacht und als Schülerlotse machte Nemnich selbst erste Schritte im Verkehrswesen. 1973 kam dann das einschneidende Erlebnis, das sein Engagement für die Kreisverkehrswacht noch mehr vertiefte: Er wurde in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt.
Von nun an war Nemnichs Leben noch mehr mit der Kreisverkehrswacht verbunden. Er startete die Aktion "Eile tötet", die mit Warnschildern am Straßenrand auf gefährliche Stellen hinweist und schon weit über die Grenzen des Kreises hinaus verbreitet ist.
Außerdem führte er in Hersfeld-Rotenburg das "2+1"-Konzept ein, bei dem eine Bundesstraße in die eine Richtung zweispurig verläuft, während die andere Seite eine Spur zur Verfügung hat, nach einigen hundert Metern wechselt das System.
In der Presse war Nemnich immer wieder durch Verkehrstipps vertreten.
Im Beisein von vielen Ehrengästen aus Politik und Gesellschaft sprachen unter anderen auch Heinz Schlegel als Vertreter des Kreises, Reinhold Bleß, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht und Klaus Ruppelt, der Präsident der Landesverkehrswacht, Nemnich ihre Glückwünsche aus. |