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Zum Thema "Dunkle Wolken über Ludwigsau" PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 08:39 Uhr

Zum Verlauf der Gemeindevertretersitzung Ludwigsau vom 30. Januar und der Berichterstattung über die Problematik der Doppelbelastung der 380 kV-Leitung und den Windenergieanlagen erscheinen mir einige Anmerkungen, beziehungsweise Ergänzungen angebracht.

Für mich als Zuhörer in dieser Sitzung waren die Ausführungen der Sprecher der Fraktionen sowie des Gemeindevorstands zu langatmig und substanzlos.

Anstatt über unfähige Beamte beim RP, Stuttgart 21, die Rhönautobahn oder überflüssige Äußerungen des Landrates aus Kassel zu lamentieren, sollte man lieber die Sorgen und Befürchtungen der Bevölkerung in der eigenen Kommune endlich ernst nehmen.

Wer wie die SPD und ihr Sprecher die Doppelbelastung durch zusätzliche Windräder im Bereich Ersrode / Hainrode ignoriert und wohlweislich in der Sitzung nicht erwähnt, macht sich unglaubwürdig.

Einen Bürgerbrief an die Gemeindevertreter gegen die Doppelbelastung mit 55 Unterschriften als anonym zu bezeichnen, der in den Mülleimer gehöre, beleidigt die betroffenen Bürger.

Wenn jemand die Entschlossenheit der Ersröder / Hainröder Bürger in Zweifel zieht, dem empfehle ich eine Bürgerbefragung, die aus Kostengründen zeitgleich mit der Bürgermeisterwahl stattfinden könnte.

Die Aussage, die Bürger seien an ihrer schlechten Infrastruktur selber Schuld, ist unerträglich.

Die SPD-Fraktion redet von Sparsamkeit und schafft mit ihrer Mehrheit aus reinem Machtkalkül drei überflüssige neue Stellen im Gemeindevorstand und den Ausschüssen.

Wenn auf Kommunalpolitischer Ebene so sparsam mit der Wahrheit umgegangen wird, darf man sich über Politikverdrossenheit nicht wundern.

Karl Bornkessel,

Hainrode

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