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Zum Thema "Was zählt wirklich in dieser Welt?" PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Freitag, den 30. Dezember 2011 um 12:17 Uhr

Mit Ihrem "Klartext" am Samstag, dem 24.12.11, sprechen Sie sicher nicht nur mir aus der Seele. Ich halte die ganze "Jagd" nach "Mehr", "Schneller", "Besser", nach der scheinbaren Vollkommenheit im Lebensablauf der Menschen in den westlichen Ländern für übergeschnappt und einen Irrglauben, daß das Leben dadurch/damit besser und schöner wird. Die Menschen, die sich diesem Irrglauben hingeben, merken anscheinend gar nicht, dass sie Gefangene ihrer eigenen Wünsche und Träume sind. Mir tun diese "Verrückten" - die ich damit meine mögen mir diesen Ausdruck verzeihen - einfach nur leid, merken sie doch gar nicht, dass sie ihre "Gier", alles haben zu müssen, weil sie glauben, nur dadurch das Leben lebenswerter gestalten zu können, in einen Teufelskreis treibt. Das beweisen die vielen Privatinsolvenzen, auch wenn nicht alle selbstverschuldet sind.

Diese Menschen sollten öfter mit ihren Großeltern reden, sofern sie noch welche haben, die würden ihnen schon erklären, wie man in den 40er-und 50er-Jahren gelebt hat (und noch früher) und dennoch grundsätzlich nicht unzufrieden war, auch wenn diese Zeiten nicht gerade schön waren, ohne Waschmaschine, ohne Trockner, ohne Kühlschrank, ohne Fernseher, ohne Handy, ohne Auto etc. etc.. Der heutige Zustand wird sich nicht ewig halten lassen, darüber sollten wir uns im Klaren sein. Ich will hier nicht den Stab über die Menschen brechen, die glauben, unbedingt alles haben zu müssen, aber ein wenig mehr Demut dem gegenüber, was unsere Großeltern und Eltern geschafft und geschaffen haben, und wir schließlich ja auch, könnte heute nicht schaden.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, Herr Lorey, Ihrer Familie und Ihren Mitarbeitern, sowie allen Lesern des "Klartext" einen guten Rutsch ins Jahr 2012 sowie einen guten Verlauf desselben bei bester Gesundheit.

Manfred Dehn,

Bebra

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