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© Deutscher Wetterdienst | |
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| Zum Thema „Vorgesetzte Wahrheit" |
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| Dienstag, den 29. November 2011 um 14:37 Uhr |
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Ich lese von Anfang an Ihre Wochenzeitung. Weniger wegen der Werbung, sondern ausschließlich wegen Ihres allwöchentlichen Klartextkommentars. Ihre Texte sind lesenswert und wichtig. Sie widerspiegeln die vorherrschenden gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit. Doch was bewirken sie? „Steter Tropfen höhlt den Stein". Aber der stete Tropfen reicht nicht aus, wenn es ein ganzes Gebirge abzutragen gilt, ein Gebirge aus Korruption, Gier, Machtgier, verbunden mit einer devoten Untertanenmentalität. Und gerade die „Untertanen" sind der schlimmste Faktor aufgrund ihres steten Opportunismus. Aber wo gibt es noch kluge Vorbilder die die gegenwärtigen gesellschaftlichen Zustände zum Guten für unser Volk verändern können? Sind es die gewählten Politiker? Sicher, sie haben alle eine Menge Sprechblasen drauf, aber sie wissen nur selten, worüber sie abstimmen, wenn sie überhaupt dazu aufgerufen werden. Wie war das, als es um die EU-Verfassung ging und dieses Jahr erneut, als es um die Abstimmung zum EFSF ging. Sie stimmen so ab, wie die Fraktionsführung es vorschreibt. Parteidisziplin nennt man das. Anders gesagt, das, was da in den Parlamenten sitzt und wichtige Gesichter macht, ist auch nur Stimmvieh, nur auf einer besser bezahlten höheren Ebene. Und wenn doch einer aus der Stimmviehherde ausbricht? Dann wird er von der Stimmviehführung auf alleruntersdem Niveau niedergeschrien. Herr Lorey, Sie bemühen sich sehr Ihre Leser auf die Wirklichkeit hinzuweisen, die so ganz anders ist, als es die Medien oder die „Eliten" verkünden. Ein bekannter Staatsmann sagte einmal: Denken ist die erste Bürgerpflicht! Wenn man dann doch die vielen Artikel und Kommentare zu Europas Wirtschaft, aber auch zur Weltwirtschaft liest, entsteht die Frage: Was passiert eigentlich wenn das Wachstum verschwindend gering wird und die Arbeitslosen immer mehr werden? Was passiert, wenn die Rohstoffe immer knapper werden, das Kapital keinen Markt mehr findet um sich ungestört zu vermehren? Gibt es dann Krieg um Absatzmärkte? Ist Griechenland nicht nur das Mäntelchen um viel größere Machtansprüche zu verdecken? Das sind doch die elementaren Fragen und nicht was Sarkozy oder Merkel gerade sagen und welches morgen es schon nicht mehr richtig ist. Aber auch Bundeskanzlerin Merkel hat als Sekretär für Agitation und Propaganda an der Kar-Marx-Universität in Leipzig und später an der Universität in Moskau gelernt, dass erst dann eine Idee zur revolutionären Gewalt wird, wenn sie die Massen ergreift. Sie wird es zu verhindern wissen. Und sie bestimmt, dass die Mehrheit unseres Volkes nur das wahrnimmt, was ihr von den Medien, allen voran vom Fernsehen vorgesetzt wird. Die Deutschen merken offenbar nicht, dass man sie Stück für Stück ihrer Leistungen, Verdiensten und kulturellen Wurzeln beraubt. Gerald Meyer, per E-Mail |