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Freitag, den 03. Februar 2012 um 17:38 Uhr

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Rotenburg–Kernstadt

ROTENBURG. - Der scheidende Bürgermeister Manfred Fehr wurde auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Rotenburg für seine Verdienste für die Feuerwehr mit der Floriansmedaille in Silber am Band ausgezeichnet. Der Kreisverbandsvorsitzende Thomas Specht würdigte die Leistungen von Manfred Fehr in seiner Laudatio. Manfred Fehr hat während seiner Amtszeit sehr für die Feuerwehren der Stadt Rotenburg getan und stets ein offenes Ohr für die Belange „seiner Feuerwehr" gehabt, so der Kreisverbandsvorsitzend.

Zu Beginn der Versammlung gab der Vereinsvorsitzende Carsten Zabel einen aktuellen Stand über die Mitgliederentwicklung, die Aktionen aus dem letzten Jahr und einen Ausblick auf das nächste Jahr.

Der Verein hat zurzeit 309 Mitglieder, dies sind rund 8 Prozent weniger als im Jahr 2011, erläuterte Zabel. Besondere Veranstaltungen waren die Wasserspiele in zum Standfest und zum 125 jährigen Jubiläum der Feuerwehr Bad Hersfeld. Für das Jahr 2012 wird das Osterfeuer wieder in den Terminplan aufgenommen, außerdem wird es eine Wochenendfahrt nach München geben.

Wehrführer Dirk Riemenschneider zog in seinem Bereich ein Resümee aus dem vergangenen Jahr. Sicherlich war die Vollsperrung der Brücke der Städtepartnerschaft das größte Sorgenkind. Dank der guten Vorplanung konnte diese Zeit ohne größere Probleme überstanden werden. Dass der zweite Standort notwendig war, zeigten die Einsätze in der Bürgerstraße und der Lindenstraße. Insgesamt hatte die Feuerwehr Rotenburg 130 Einsätze zu bewältigen, hierbei sind 1.711 Einsatzstunden angefallen, die alle auf freiwilliger Basis abgearbeitet wurden.

Auch der Ausbildungsstand kann sich sehen lassen, es wurden 80 Übungen am Standort durchgeführt und 50 Lehrgänge besucht, so der Wehrführer.

Aber nicht nur eine gute Ausbildung, sondern auch eine gute Ausrüstung ist zur Rettung von Menschen und Beseitigung von Gefahren notwendig. Daher gilt der Dank den städtischen Gremien, welche die Geldmittel für Ersatzbeschaffungen zur Verfügung stellen. So konnte im vergangenen Jahr das 35 Jahre alte Rettungsboot durch ein Neues ersetzt werden, erklärte Dirk Riemenschneider.

Auch die Betreuer von der Jugendfeuerwehr und den Löschzwergen berichteten über die Aktivitäten aus dem letzten Jahr. Bei den Löschzwergen sind 21 Kids aktiv und die Jugendfeuerwehr hat 15 Mitglieder. Insgesamt wurde etwa 90 Stunden Zwergenarbeit und 420 Übungsstunden bei der Jugendfeuerwehr geleistet. Ein besonderes Highlight für die Löschzwerge war der Besuch bei der Rotenburger Polizeistation. Hier konnten sich die Kids die Station anschauen und durften in einem „echten" Polizeiauto mitfahren. Die Jugendfeuerwehr konnte bei den Kreiswettkämpfen den ersten Platz belegen und sich damit für den Landesentscheid qualifizieren. Leider lief es dort nicht so gut und die Mannschaft belegte „nur" einen guten Mittelfeldplatz.

Auch die Gerätewarte und die Alters und Ehrenabteilung berichteten über Ihre Aktivitäten. So wurde durch die Gerätewarte ein Geräteprüftag durchgeführt, bei dem alle Geräte der Feuerwehr Rotenburg incl. der Stadtteile geprüft wurden. Insgesamt kamen im Jahr 2011 rund 1700 ehrenamtliche Stunden für die Geräteinstandhaltung und Prüfung zusammen. Leider müssen immer mehr Dokumentationen vorgenommen werden, erklärte Bernhard Pfister, dies mache die Arbeit der Gerätewarte immer schwieriger.

Die Alters und Ehrenabteilung traf sich elfmal im zurückliegenden Jahr. Bei den Treffen waren Durchschnittlich 8 Mann anwesend. Neben dem gemeinsamen Seniorentag aller Rotenburger Feuerwehren wurden gesellige und feuerwehrtechnische Veranstaltungen durchgeführt.

Bei den Grußworten richteten Bürgermeister Manfred Fehr, Stadtverordnetenvorsteher Klaus Troch, stellvertretender Kreisbrandinspektor Hermann Funk, Kreisverbandsvorsitzender Thomas Specht und Stadtbrandinspektor Jörg Fleischhut Worte des Dankes an die Mitglieder der Feuerwehr. Alle waren sich einig, dass es ohne das ehrenamtliche Engagement nicht funktionieren würde.

Im Anschluss an die Grußworte nahmen Bürgermeister Manfred Fehr und Stadtbrandinspektor Jörg Fleischhut die Beförderungen und Ernennungen vor.

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