Armes Hessen Druckbutton anzeigen? E-Mail
Freitag, den 20. Januar 2012 um 18:48 Uhr
Obwohl Hessen im laufenden Jahr noch einmal 1.500 Millionen Euro neue Schulden machen will, wirft es das Geld zum Fenster hinaus. Der Bund der Steuerzahler reklamiert zu Recht die Großmannsucht unserer Landesväter. Man fragt sich beklommenen Herzens, wie Hessen dazu kommt, in Brüssel für eine Landesvertretung ein Haus mit über 6.000 Quadratmeter Fläche anzumieten. Das sind doppelt so viele wie die bisherige Vertretung beansprucht. Dafür wird gegenüber dem letzten Jahr das Fünffache an Kosten für Kaltmiete, nämlich 1,8 Millionen Euro im Jahr aufgewendet. Dazu kommt, dass Hessen sich als einziges Bundesland einen Europaminister und einen Europastaatssekretär leistet. Eine solche Verschwendung ist durch nichts zu rechtfertigen, vor allem nicht bei einem Schuldenberg von 40,5 Milliarden Euro, das sind 40.500 Millionen. Und zu alledem wurde das hessische Parlament nicht gefragt. Wie lange noch wollen sich das unsere Parlamentarier, die ja unsere Interessen vertreten sollen, noch gefallen lassen?

Vom Stammtisch grüßt: Euer Michel!

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