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Mittwoch, den 08. Februar 2012 um 10:04 Uhr

Christian Grundwald, Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt, MdB Helmut Heiderich.Alheimer Kaserne: Bundeswehr bleibt mindestens bis 2014

Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt, Christian Grunwald und MdB Helmut Heiderich besuchten kürzlich eine Konversionskonferenz in Berlin, bei der es um die Zukunft der Alheimer Kaserne ging.

ROTENBURG. - Die Bundeswehr bleibt bis mindestens 2014 in der Alheimer Kaserne in Rotenburg stationiert. Dies teilte das Bundesverteidigungsministerium auf der Konversionskonferenz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) in Berlin mit. Die Schwerpunkte der Schließungen von Standorten werden erst in den Jahren 2014 und 2015 sowie in den darauffolgenden Jahren liegen. Die genauen Schließungstermine können jedoch erst nach Abschluss der Realisierungsplanung im späten Frühjahr dieses Jahres benannt werden.

An der Tagung nahmen als Vertreter der Region Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt, der CDU-Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich sowie Rotenburgs künftiger Bürgermeister Christian Grunwald (CDU) teil. Bima-Chef Dr. Jürgen Gehb hatte die Konferenz organsiert, um gleich zu Beginn des Konversionsprozesses alle daran Beteiligten an einen Tisch zu bringen. Gehb hatte sich erst vor wenigen Wochen in Rotenburg ein persönliches Bild von der Alheimer Kaserne gemacht.

Ein wichtiger Punkt der Konferenz war der Praxisbericht konversionserfahrener Städte. So berichteten neben dem Oberbürgermeister der Stadt Hanau, Claus Kaminsky, auch der Baureferent der Stadt Fürth, Joachim Krauße, von erfolgreichen Nachnutzungskonzepten an ihren bereits vor Jahren geschlossenen Kasernenstandorten.

Landrat Dr. Schmidt sprach anschließend von ermutigenden Beispielen, die zeigten, wie erfolgreich Konversionsbemühungen seien könnten. Rotenburgs künftiger Bürgermeister Christian Grunwald sieht in der Konversion eine gemeinsame Aufgabe zwischen Bund und Kommunen. Er begrüßte es deshalb, dass diese Arbeit nun verzahnt werde. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich, der innerhalb seiner Fraktion bereits eine eigene Arbeitsgruppe zur Standortzukunft gegründet hat, unterstrich die Wichtigkeit einer koordinierten Zusammenarbeit. Es gelte weiter alle Kräfte zu bündeln, um diese große Herausforderung für unsere Region zu meistern.

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