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„Effizienz vor Populismus!" PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Dienstag, den 06. Dezember 2011 um 08:45 Uhr

Peter Müller, CDU-Fraktionsvorsitzender im Rotenburger Stadtparlament.Peter Müller (CDU)zur Zukunft der Alheimer Kaserne

Klare Zielsetzungen und effektive gemeinsame Arbeit: Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Rotenburger Stadtparlament, Peter Müller, fordert sinnvolle Projekte für die zukünftige Nutzung der Alheimer Kaserne.

ROTENBURG. - „Effektive und sinnvolle Arbeit vor populistischer Effekthascherei!" Das fordert Peter Müller, CDU-Fraktionsvorsitzender im Rotenburger Stadtparlament mit Blick auf die weiteren Schritte zur Umnutzung der Alheimer Kaserne nach dem Abzug der Bundeswehr. Müller ruft vor allem die politisch Verantwortlichen dazu auf, weniger mit öffentlich und kurztaktig geäußerten Ideen ins Blaue hinein einen vermeintlichen Arbeitsnachweis erbringen zu wollen. Vielmehr solle man gemeinsam und mit einer geordneten Projektstruktur zu Werke zu gehen.

Müller mahnt daher im Sinne der Sache zur öffentlichen Zurückhaltung und zum gemeinsamen Dialog über Ziele und Möglichkeiten der Nachnutzung der Kaserne. „Die Fülle von Vorschlägen muss nun gebündelt werden und die Chancen der jeweiligen Machbarkeit in Einzelgesprächen ausgelotet werden", betont er. Dabei müsse auch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die das Kasernengelände nach dem Weggang der Bundeswehr zu vermarkten hat, schnellstmöglich mit an den Tisch. „Die Zeit der öffentlichen Darstellung muss jetzt der Zeit der effektiven gemeinsamen Arbeit weichen", sagt Müller.

Klare Struktur gefordert

Mit Blick auf die in der kommenden Stadtverordnetenversammlung zu beratende Arbeitsgruppe fordert der CDU-Fraktionsvorsitzende daher eine klare Struktur in der Vorgehensweise: „In dieser zu begrüßenden Projektgruppe könne es aber nicht global um Stadtentwicklung gehen, sondern es muss konkret um die Umnutzung des Bundeswehrgeländes und die damit zusammenhängenden Aufgabenstellungen gehen. Dafür wünschen wir uns alle in der Stadt, im Kreis sowie im Bundes- und Landtag maßgeblichen Amts- und Mandatsträger in dieses Gremium", schildert der Christdemokrat. Die Mitglieder dieser Lenkungsgruppe sollen im Sinne der Sache möglichst Türöffner für notwendige Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern auf Bundes- und Landesebene sein.

Die CDU-Fraktion werde daher einen Änderungsantrag einbringen, der der „Arbeitsgruppe zukünftige Nutzung Bundeswehrstandort" einen geordneten Auftrag vorgibt. „Wir wollen einen klar definierten Beginn und ein klar definiertes Ende für dieses Projekt. Und das Ende ist eine erfolgreiche und möglichst übergangslose zivile Anschlussnutzung der Alheimer Kaserne." Daneben, so Müller, werde die Rotenburger CDU-Fraktion natürlich auch alle sinnvollen Aktivitäten des zukünftigen Bürgermeisters Christian Grunwald (CDU) für eine planvolle aktive Stadtentwicklung in den kommenden Jahren unterstützen.

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