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| Gute Lösung für die Nachnutzung finden |
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| Donnerstag, den 03. November 2011 um 15:33 Uhr |
Pressemitteilung des CDU-KreisvorstandesHEF - ROF. - Der CDU-Kreisvorstand und die Kreistagsfraktion haben in einer gemeinsamen Sondersitzung die Schließung der Alheimer Kaserne in Rotenburg erneut als eindeutige Fehlentscheidung kritisiert. „Leider ist daran aber nichts mehr zu ändern", betont der Kreisvorsitzende Thorsten Bloß. „Uns helfen deshalb weder Katzenjammer noch parteipolitischer Klamauk, wie ihn der SPD-Vorsitzende Thorsten Warnecke derzeit betreibt, weiter". Anstatt mit Schuldzuweisungen weiter in der Vergangenheit zu wühlen, müsse man nun gemeinsam nach Möglichkeiten suchen, eine gute Lösung für die Nachnutzung des Standortes hinzubekommen. „Ab sofort muss nach vorne geschaut werden", so Bloß.
„Wir erwarten, dass jetzt sowohl die Bundesregierung als auch die Hessische Landesregierung zu ihrem Wort stehen und Rotenburg nicht im Stich lassen", formuliert der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Herbert Höttl die klare Erwartung nach externer Hilfe. „Eine kleine Stadt wie Rotenburg, kann so etwas nicht alleine stemmen". Um gemeinsam mit Rotenburgs neu gewähltem Bürgermeister Christian Grunwald nach ersten Lösungsmöglichkeiten zu suchen, hat Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt für die kommende Woche den CDU-Fraktionschef im Hessischen Landtag Dr. Christean Wagner zu einem Besuch nach Rotenburg eingeladen. „Es gilt Ideen für eine gewerbliche oder industrielle Nachnutzung zu entwickeln. Mit Dr. Christean Wagner wollen wir aber auch ausloten, ob das Gelände nicht auch für das Land Hessen von Interesse sein kann", so Bloß. Für die Kreis-CDU ist vor allem eine gute verkehrstechnische Anbindung des Geländes die Grundvoraussetzung um bei der künftigen Vermarktung erfolgreich zu sein. „Die zusätzliche Fuldabrücke und die Ortsumgehung Lispenhausen sind dafür unabdingbar. Daran müssen wir jetzt mit Nachdruck arbeiten", fordert Höttl und kritisiert, dass die diesbezüglichen Planungen sich noch im Stadium des Vorentwurfes befinden. Schluss sein soll nach dem Willen der Christdemokraten auch endlich mit dem Gerede von der strukturschwachen Region. „Hersfeld-Rotenburg ist nicht schwächer, sondern inzwischen wirtschaftlich wesentlich stärker, als viele andere Regionen in Deutschland. Deshalb müssen wir jetzt aus der Standortschließung eine neue Chance für unsere Region machen", so Bloß und Höttl. |